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Ab Februar 2024 verlangen Google und Yahoo von E-Mail-Absendern eine E-Mail-Authentifizierung. Zudem gibt es wichtige Richtlinienänderungen bezüglich Einwilligung und Interaktion. Wenn Absender diese Regeln nicht befolgen, können ihre E-Mails verzögert, blockiert oder als Spam markiert werden. Auch wenn dies wie eine plötzliche Änderung wirkt, gelten diese Anforderungen schon seit Längerem als Best Practice für eine zuverlässige E-Mail-Zustellung. INHALTSVERZEICHNIS 1. Absender-Reputation stärken mit einer eigenen Absender-Domain 2. DMARC-E-Mail-Authentifizierung für deine Absender-Domain einrichten 3. Markenkonsistenz sicherstellen 4. Nicht als Gmail in den “Von”-Kopfzeilen deiner E-Mails ausgeben 5. Abmeldung einfach machen 6. E-Mail-Zustellung optimieren: Spam-Rate unter 0,30 % halten

Bereite dein Konto vor:

Befolge unsere Checkliste, um sicherzustellen, dass du die neuen Absenderanforderungen von Google und Yahoo erfüllst.

1. Absender-Reputation stärken mit einer eigenen Absender-Domain

Verbessere die Kontrolle über deine Absender-Reputation und stärke dein Markenbild im Posteingang durch das Einrichten einer eigenen Absender-Domain (Branded Sending Domain). Entferne den Hinweis „gesendet über msgsndr.com“ und setze auf bessere Zustellbarkeit. Ab Februar ist dies Pflicht für Massenabsender, die Empfänger bei Google und Yahoo anschreiben. Beachte, dass nach der Aktivierung deiner eigenen Absender-Domain ein schrittweises Aufwärmen deiner Sende-Infrastruktur über die folgenden 2 bis 4 Wochen erforderlich sein kann. Benötigst du Hilfe? Sieh dir unsere Anleitung zum Einrichten einer Branded Sending Domain an.

Beispiel: So sieht eine Branded Sending Domain für Gmail-Nutzer aus


2. DMARC-E-Mail-Authentifizierung für deine Absender-Domain einrichten

Was ist DMARC? DMARC (Domain-based Message Authentication, Reporting & Conformance) ist ein Standard, der SPF und DKIM erweitert. Er teilt E-Mail-Providern über eine Richtlinie mit, wie sie mit E-Mails umgehen sollen, die SPF, DKIM oder beides nicht bestehen und vorgeben, von deiner Domain zu stammen (mögliches Spoofing). Was solltest du tun? Wenn du keinen DMARC-Eintrag hast, füge einen zu deinem DNS hinzu. Zur Überprüfung kannst du Dmarcian kostenlos nutzen. Schritte zur Umsetzung:
  1. Öffne deinen DNS-Hosting-Provider und erstelle einen TXT-DNS-Eintrag.
  2. Wähle TXT als Eintragstyp.
  3. Setze den Host-Wert auf ‘_dmarc’. Passe ihn bei Bedarf an, sodass deine Domain enthalten ist (z. B. ‘_dmarc.deinedomain.de’).
  4. Erstelle deinen DMARC-Eintrag und trage ihn als DNS-TXT-Wert ein. Ein einfacher DMARC-Eintrag lautet: ‘v=DMARC1; p=none;’.
  5. Speichere den Eintrag und überprüfe das korrekte Hinzufügen deines DMARC-Eintrags im DNS.
Jeder DMARC-Eintrag muss eine Richtlinie definieren – none, quarantine oder reject. Während die Mindestanforderung von Gmail p=none ist, empfiehlt sich für erhöhte Sicherheit eine Richtlinie wie p=reject oder p=quarantine. Dies erfordert jedoch zusätzliche Sorgfalt, um sicherzustellen, dass alle Drittanbieter erfasst sind, die im Namen deiner Domain senden. Ein fehlerhafter Eintrag kann die E-Mail-Zustellung beeinträchtigen. Arbeite bei Bedarf mit technischen Experten zusammen, um deinen DMARC-Eintrag korrekt zu formatieren. Erfolgreiche DMARC-E-Mail-Authentifizierung in Gmail: Original-E-Mail anzeigen und Bericht prüfen

3. Markenkonsistenz sicherstellen

Gleiche deine “Von”-Adresse mit deiner Branded Domain ab, um eine einheitliche und wiedererkennbare E-Mail-Identität zu gewährleisten. Um den DMARC-Standards zu entsprechen, muss die Domain deiner “Von”-Adresse mit der Hauptdomain deiner Absender-Domain übereinstimmen. Wenn deine Branded Sending Domain beispielsweise “lc.msgsndr.com” ist, lautet die zugehörige Hauptdomain “msgsndr.com”. Die Verwendung von “hello@msgsndr.com” als “Von”-Adresse entspricht somit der Hauptdomain.

4. Nicht als Gmail in den “Von”-Kopfzeilen deiner E-Mails ausgeben

Warum ist das wichtig? Gmail und Yahoo verschärfen ihre DMARC-Richtlinie auf ‘quarantine’. Wenn du vorgibst, von Gmail oder Yahoo zu senden, kann dies die Zustellung deiner E-Mails beeinträchtigen. Was ist die Lösung? Verwende in der “Von”-Zeile deiner E-Mails keine Gmail- oder Yahoo-Adressen. Versende keine E-Mails mit Absenderadressen wie ‘beispiel@gmail.com’ oder ‘beispiel@yahoo.com’.

5. Abmeldung einfach machen

Absender müssen es Empfängern leicht machen, den Erhalt weiterer E-Mails zu beenden. Wer keine E-Mails mehr erhalten möchte, sollte nicht nach der Abmeldeschaltfläche suchen müssen. Wenn du LC Email nutzt, lies diesen Artikel. Die Aktivierung dieser Option fügt automatisch einen Abmeldelink in die Fußzeile aller deiner E-Mails ein.

Unkomplizierte Abmeldung: 1-Klick-Lösung UmsatzAgent fügt automatisch einen 1-Klick-Abmeldelink in die Kopfzeile jeder gesendeten E-Mail ein (ausgenommen 1:1-E-Mails). Zur Klarstellung: Der Begriff “Kopfzeile” (Header) bezieht sich hier auf die technischen Daten im Hintergrund der E-Mail, die Informationen über Absender und Authentifizierung enthalten. Wir binden die 1-Klick-List-Unsubscribe-Funktion im Code jeder Nachricht ein. Das Erscheinungsbild des 1-Klick-Abmeldelinks kann sich je nach E-Mail-Programm unterscheiden. Unten siehst du ein Beispiel aus Gmail. Beispiel: So sieht die 1-Klick-Abmeldung für Gmail-Nutzer aus Deine Aufgabe: Überprüfe vor Februar alle deine Kampagnenvorlagen und Workflow-E-Mails. Stelle sicher, dass im Text deiner E-Mail – üblicherweise in der Fußzeile – ein klarer und leicht auffindbarer Abmeldelink vorhanden ist.

6. E-Mail-Zustellung optimieren: Spam-Rate unter 0,30 % halten

Stelle sicher, dass Empfänger deine E-Mails erhalten möchten: Versende niemals E-Mails ohne vorherige Einwilligung der Kontakte. Wenn zu viele Empfänger deine E-Mails als Spam markieren (z. B. 3 von 1.000), führt dies zu Problemen: E-Mails werden verzögert, landen im Spam-Ordner oder werden gar nicht zugestellt. Halte deine Spam-Beschwerden daher unter 1 Beschwerde pro 1.000 gesendeten E-Mails. Yahoo-Spam-Beschwerden kannst du in den Spam-Berichten einsehen. Gmail-Spam-Beschwerden werden nicht direkt erfasst, da Gmail eigene Mechanismen zum Schutz der Nutzerdaten einsetzt. Verwende die Google Postmaster Tools, um Gmail-Beschwerden im Blick zu behalten und deine Zustellbarkeit sicherzustellen.